Die Gruppen

In jeder Gruppe sind ca. 15 Kinder im Alter von mindestens 4 Monaten bis zum Schuleintrittsalter zu Hause, die von wenigstens drei ErzieherInnen pro Gruppe betreut werden.

Altersgemischte Gruppen

Charakteristisch für unsere Einrichtung ist die Arbeit in Kindergruppen mit weiter Altersmischung und familienähnlichen Alltagstrukturen. Die gemeinsame Betreuung von Geschwisterkindern in einer Gruppe wird dabei von uns unterstützt.

Um gerade den kleineren Kindern eine starke und überschaubare Struktur im Alltag zu bieten, arbeiten wir nach dem Stammgruppenprinzip. Das heißt, die Kinder gehören einer festen Gruppe an, die jeweils einen eigenen strukturierten Tagesablauf hat, wobei die Grundstruktur bei allen Gruppen gleich ist. Neben diesen Zeiten in den Stammgruppen gibt es in unserer Einrichtung offen gestaltete Zeiträume bzw. Angebote, in denen die Kinder die Möglichkeit haben, ihre Gruppe zu verlassen, um Spielkontakt und Freundschaften zu anderen Kindern der Einrichtung aufzubauen und ihren Erfahrungsraum zu erweitern (z.B. tägliche Freispielzeit auf unserem geräumigen Außengelände). 

Vorteile

Großer Vorteil dieser Gruppen mit weiter Altersmischung ist die langjährige Gruppenzusammengehörigkeit der Kinder bis zum Ende ihrer Kita-Zeit. So bleibt dem Kind der Wechsel von einer Krabbelgruppe in eine weitere Betreuungsform erspart. Die Bindungsstrukturen zu den ErzieherInnen und zu den anderen Kindern der Gruppe bestehen weiter und die Kinder haben über einen langen Zeitraum hinweg konstante Bezugspersonen. Sowohl  die jüngeren als auch die älteren Kinder profitieren sehr von diesem Angebot. So lernen etwa die älteren Kinder durch die Weitergabe ihres Wissens, erweitern ihre Fähigkeit zu Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft und schulen ihre Empathiefähigkeit. Die Selbständigkeitsentwicklung der Jüngeren wird unterstützt durch das „Lernen am Modell“. Zudem erleben sie so mehr Sicherheit und Orientierung.

Aber auch für die ErzieherInnen und Eltern liegen in dieser Gruppenform eine Vielzahl an Chancen. Die ErzieherInnen lernen die Kinder beispielsweise besser kennen, die Eltern profitieren von der intensiveren Zusammenarbeit untereinander, aber auch mit den pädagogischen Fachkräften.

Ein weiterer Vorteil gerade der familienähnlichen Struktur dieser Gruppen ist, dass insbsondere die kleineren Kinder die liebevolle Zuwendung bei der Pflege erfahren können, die sie benötigen. So beschränkt sich das Wickeln der Kinder nicht nur auf das schlichte Wechseln der Windel. Es wird vielmehr zu einer wichtigen Erziehungs und Bildungssituation für das Kind und die Erzieherin bzw. den Erzieher.